Unsere Solidarität mit der Ukraine bleibt

Unsere Solidarität mit der Ukraine bleibt

Gedenkveranstaltung auf dem Dresdner Neumarkt am 24. Februar 2025

Dresden, 25.2.2025. Am Montag, den 24. Februar, fand auf dem Neumarkt in Dresden eine Gedenkveranstaltung mit anschließender Demonstration statt. Anlass war der 3. Jahrestag des großflächigen Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine, eines Krieges, der bereits 2014 mit der Annexion der Krim und dem Krieg in der Ostukraine begann. Rund 1000 Menschen kamen auf dem Neumarkt zusammen. Bilder der Gedenkveranstaltung finden Sie hier. Foto-Credits: Nataliia Tverdokhlib und Máté Baksa-Soós. 

Der 24. Februar 2025, so die Veranstalter, sei ein Tag des Gedenkens an die Opfer des Krieges. Zudem wolle die ukrainische Gemeinschaft in Dresden an diesem Tag ihren Dank ausdrücken – sowohl für die Hilfe der internationalen Gemeinschaft im Allgemeinen als auch für die Aufnahme und Unterstützung der Schutz suchenden Ukrainerinnen und Ukrainer in der Landeshauptstadt im Besonderen.

"Die Solidarität am Leben zu erhalten", sei ein weiteres Ziel. Das betont Dr. Eva Sturm von der Dresdner Cellex Stiftung. "Die stetigen Nachrichten über das Leid in der Ukraine, die Berichte über die persönlichen Schicksale und die Bilderflut zermürben auch die Gutwilligen. Dennoch: Ein Nachlassen der Solidarität wird nur Putin nutzen." Die Erich-Kästner-Preisträgerin Natalija Bock bekräftigt das gemeinsame Anliegen: "Noch nie waren unsere Demokratie, unsere Freiheit und unsere Sicherheit mehr bedroht als jetzt. Und noch nie war es wichtiger, die Ukraine zu unterstützen."

Planung und Organisation der Demonstration war ein ukrainisch-deutsches Gemeinschaftswerk der ukrainischen Vereine Plattform Dresden, Stützpunkt Ukraine und des Ukrainischen Koordinationszentrums Dresden sowie der Cellex Stiftung, der Initiative "Haltung zeigen" und Dresden – Place to be! e.V. Die Veranstalter riefen dazu auf, am 24. Februar 2025 auf dem Dresdner Neumarkt zusammenzukommen, zusammen zu gedenken und "ein Zeichen für einen nachhaltigen Frieden in Europa und für ein klares Bekenntnis zur Verteidigung unserer Demokratie und unserer Werte" zu setzen, so Natalija Bock weiter.

Wie auch in den vergangenen Jahren baten die Veranstalter parallel zur Gedenkveranstaltung um Spenden für konkrete Projekte in der Ukraine. Mit einer Betterplace-Kampagne wird Geld für die zerstörte Bojko-Schule in Charkiw gesammelt. Zudem baten die Veranstalter mit der Aktion "Von Familie zu Familie" um Sachspenden wie Lebensmittel- und Hygienesets.